Josefine Beck

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Zurück im heiligen Tal – Yoga und Meditation in Pisac

Juni 26, 2018

Mich zog es wieder in das heilige Tal. Mein Gefühl sagte mir, dass ich hier noch nicht fertig war und noch ein wenig in mich gehen sollte. Eine weitere Stadt im heiligen Tal ist Pisac, sowas wie das Mekka der Hippies und solcher, die es werden wollen. Wie wundervoll, dass das Yogazentrum, das auch die Retreats auf dem Titkakasee ausrichtet, direkt in Pisac sitzt.

Hier am Rande der kleinen Stadt ein wenig den Berg hinauf fand ich, was ich suchte: Abgeschiedenheit, Gleichgesinnte, tiefe Gespräche, Yoga und Meditation.

Das Zentrum bietet jeden Morgen um 7 Uhr eine Stunde Meditation und um 8 Uhr eine Stunde Yoga an. Danach gibt es Frühstück und der Tag kann begonnen werden. Ich war also morgens um 10 Uhr schon perfekt in Balance und konnte in den Tag starten. Wie unglaublich gut mir so eine Morgenroutine tut, merke ich erst jetzt, wenn ich es eher vernachlässige…

Der eigentliche Grund, warum ich wieder mit dem Hridaya Yoga Centre arbeiten wollte, war ein eintägiger Retreat zum Thema Selbstliebe. Ich hatte schon auf der Rückfahrt vom Titikakasee mit Giancarlo, einem weiteren Mitarbeiter, über die Inhalte gesprochen und wollte unbedingt dabei sein. Wir waren 10 Teilnehmer, die den Tag zusammen verbrachten. Ein Tag voller Meditation, Yoga, Gespräche, Aufgaben, Kakao, Musik, Emotionen, Tränen, Liebe… Es gab wieder einmal ein paar Momente, die mich haben staunen lassen, weil sie wie ein Durchbruch erschienen. Die mich vor Rührung haben weinen lassen. Mich vor Freude und Begeisterung haben lachen lassen. In denen ich mich voll und ganz fallen lassen konnte.

Ich hatte vorher vermutet, dass ich abends ähnlich kaputt sein werde wie schon vor 2 Wochen. Vor allem, weil die Themen doch sehr ins Innere gingen und bestimmt viel aufwirbeln würden. Doch am Ende des Tages fühlte ich mich leicht, glücklich, zuversichtlich. Als wäre ich wieder einmal zu mir zurück gekehrt. Voller Vertrauen wusste ich, dass alles bereits in mir ist und das ich meinen Weg kenne. Und das ich viel weiter bin, als ich mir selbst zugetraut hatte. Ein tolles Gefühl. 💜

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